Werder Bremen - Eintracht (3:1)

Bremen. Wer kennt Sie nicht, die pulsierende Metropole Norddeutschlands. Wenn nicht sogar Europas. In diesen Moloch sollte die Reise heute führen um dem Spiel unserer Fußballgötter beizuwohnen. Welch ein Kulturschock, der sich bei der Anreise aus dem beschaulichen und langweiligen Hamburg darstellte. Menschenmassen säumen bei der Einfahrt die Straßen um die Gäste aus der hessischen Metropole zu empfangen, Blumenkinder werfen Rosenblüten auf die Straße, sogar der Himmel weint vor Freude.

Nachdem die bereitgestellten Köstlichkeiten der landestypischen Küche verzehrt waren, ging es in die Arena Weserstadion. Schon kurz nach Anpfiff entwickelte sich ein rassiges Spiel mit einem offenen Schlagabtausch. Wenn Bremen nicht glücklich 2 Tore erzielt hätte, würde es zur Halbzeit immer noch 0:0 stehen. Zur Belustigung des Gästeanhangs wurde uns noch ein Pausenclown zur Verfügung gestellt, der in der 2. Halbzeit Torwart beim SV Werder spielte, so dass es bald nur noch 1:2 stand. Und wenn unsere koreanische Wunderwaffe bei seinem Alleingang nicht.... Ich mag gar nicht drüber nachdenken. Kann ja mal passieren, dass man eine 120%ige Torchance nicht verwertet. An diesem Tag hatte sich jedoch alles gegen die SGE verschworen, Schiri, DFB, CIA, der Papst und sogar mein Nachbar. Allen ernstes wollte dieser Banause die Tauglichkeit unserer Mannschaft in Frage stellen. Als ich ihm dann mit einem Besuch von Dr. Psycho drohte, wurde es allerdings auch wieder schnell ruhig. Nachdem also Bremen erneut glücklich das 3:1 erzielte war das Spiel gelaufen und die Massen zogen von dannen, nicht ohne vorher noch der Mannschaft und Ihrem Trainer zu huldigen.


23.11.03 Freiburg - Eintracht 

Kurz vor Weihnachten ist die Zeit, danke zu sagen:

Danke an die ganzen Holländer, die es bei der Anreise vorgezogen zuhause zu bleiben und die Autobahn nicht zu versperren. Auch wenn mir bei dem Genuss eures Käses abends etwas übel geworden ist. 
Danke an die nette Bäckersfrau, die mir morgens mit einem süßen Lächeln im Gesicht meine Sachen eingepackt hat, auch wenn es die falschen waren. 
Danke an meinen Mitfahrer, ohne den die Tour sicher nur halb so lustig geworden wäre. Auch wenn er bei der Rückfahrt 5 Sekunden nach dem Einsteigen eingeschlafen ist und erst an der Abfahrt Biebrich wach geworden ist (O-Ton: Sind wir schon in Darmstadt?)

Danke an die Freiburger Ordner, die gewohnt sicher Ihren Dienst verrichtet haben. Auch wenn sich der eine oder andere Familienvater gefragt haben dürfte, warum er seine Schuhe ausziehen sollte oder er am Eingang keine Luft mehr bekommen hat. 
Danke an Uwe "Psycho" Zielinski, neben dem ein jedes Spiel der SGE eine Wonne ist. Auch ich lerne gelegentlich neue Schimpfwörter.

Danke an Oka Nikolov, dass er uns bisher immer den Kasten so sauber gehalten hat. Gut, man muss nicht jeden Ball festhalten. 

Danke auch an unseren Koreaner Cha, der sich bei seinen Torschüssen endlich mal dem Tor nähert und bald vielleicht für dieses auch mal eine Gefahr darstellen kann.

Danke an Lutz-Michael Fröhlich, einer von Deutschlands besten Schiris. Der durfte als Belohnung einige Wochen vom DFB aus in Japan pfeifen. Wäre er nur da geblieben.

Und zum Schluss danke an die Leute, die einen nach einem solchen Spiel nach einer guten Leistung, 3 nicht gegebenen Elfern und einem nicht gegebenen Tor noch fragen, wie´s war. Toll war´s. Spitze.

13.12.03 Bochum - Eintracht (1:0)

An einem nasskalten Morgen ging es zusammen mit Gollum und den Gefährten auf den beschwerlichen Weg vom Auenland zum fernen Mordor.

Freund Bilbo gilt als Geheimniskrämer und da er gerne dichtet und Lieder aus fremden Ländern singt,
was Hobbits gewöhnlich nicht tun, weil sie in der Regel das Auenland ein Leben lang nicht verlassen, wird er nicht immer ganz ernst genommen. Bilbo lebt in Beutelsend in seiner Höhlenwohnung und brütet oft über Büchern und eigenen Aufzeichnungen. Heute jedoch schloss er sich uns an. In Bree trafen wir dann noch Streicher, den Waldläufer alias Aragorn, letzter Spross der Könige von Numenor aus dem fernen Portugalien.

Mit Müh und Not schafften wir es bis zur Furt des Silberlaufs, wo Bruchtal, das Reich von Elrond beginnt.
Wir hatten den Auftrag, bis zu den Schicksalsklüften vorzudringen. Im Land Lothlórien ruhten wir uns aus, um dann gestärkt weiter entlang des Anduinstroms bis zu den Raurosfällen zu reisen, während wir die ganze Zeit den Weissagungen von Gollum, dem Fabelwesen über das bevorstehende große Spiel in Mordor lauschten.

Bilbo versuchte, Gollum zu zähmen, als wir kurz nach der Ankunft in Mordor den ersten Orks begegneten. In der Mordor-Arena war schon recht viel los, hatten sich doch einige auf verschlungenen Wegen vom Auenland hierher begeben um den 11 Hobbits zuzujubeln. Auch 4 schwarze Reiter waren anwesend, verfolgen uns diese doch schon seit Wochen. Da sich diese offenbar mit Saurons Armeen  zum Nachteil der Hobbits verbündet haben, sollte ein hartes Stück Arbeit bevorstehen.

Nachdem in der Arena die ersten Angriffe der Reiter von Rohan abgewehrt werden konnten, so konnten diese doch in Führung gehen. Das veranlasste die Schar der Elben auf den Rängen zu einer gar großartigen Unterstützung, der wohl besten seit langer Zeit.

Der Ringkrieg hatte begonnen und Minas Tirith, die Pforte von Gondor, wird angegriffen. Jedoch wurden die Angriffe meistens zurückgewiesen, manchmal auch mit der schäbigen Hilfe der schwarzen Reiter, die uns auch an diesem Tag nicht wohl gesonnen waren. Minas Tirith hält den Angriffen nur bedingt stand, doch die Schlacht auf den Pellennorfeldern wird zu einer Schlacht großer Heldentaten, allerdings müssen wir dann doch am Ende geschlagen, aber erhobenen Hauptes den Rückweg ins Auenland antreten.

Gollum und seine Gefährten verlassen den Berg und einmal mehr erscheinen die Adler als Retter und tragen die kraftlosen Hobbits in Sicherheit. Wir bahnten uns unterdessen mit unserem Führer Gollum einen Weg zurück durch die Berge des Emyn Muil durch die Toten Sümpfe. Die bösen Heere verlieren den Mut, den Sauron ihnen eingeflößt hatte und hoffen sich in der nächsten Schlacht gegen das ferne Nordvolk vom Fluch der schwarzen Reiter befreien zu können. So endet die Geschichte des Ringkrieges, doch die Geschichte lebt weiter mit dem Anbruch des vierten Zeitalters......

 

Aktualisiert am
13.05.2017
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